Fünf Sätze

 

„Die alten Religionen sind alle Mist. Wir gründen ´ne Neue. Wer macht mit?“

Dieser Zettel hängt eines Tages am Schwarzen Brett der Anstalt, in dem die Jugendlichen gefangen sind.
Fünf davon machen sich dann ans Werk, Heiner, die zwei Giselas, Benno und Meyer, der Tischlerlehrling.
Meyer ist es auch, der hier erzählt. Er kann schwer begreifen, dass er in so was Großes hineingeraten ist.
Und was Großes ist es, was sie da aushecken.
Was sehr Großes, kein Zweifel.


Diese Erzählung schrieb ich Ende 2013. Ich habe nicht versucht, sie zu veröffentlichen, weil ich nicht wüsste, wo so eine einzelne Erzählung einen sinnvollen Platz finden könnte.
Wer sie bisher gelesen hat, fand sie sehr gelungen. Vielleicht, weil es das konventionellste Stück ist, das ich hier auf diese Seiten anbiete, vielleicht auch, weil es das Beste ist, was ich bisher geschrieben habe.

 

Fünf Sätze