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„Jeder Lehrer sollte danach streben, sich selbst überflüssig zu machen.“

Ich versuche jedem Schüler und jeder Schülerin so viel Handwerk zu vermitteln, dass er/sie in die Lage versetzt wird, ein Leben lang selbstständig neue Stücke lernen zu können. Das ist mein Ansatz und meine Hoffnung zu Beginn des Unterrichts.

Manchmal zeigt es sich, dass der Übeaufwand, den die Schüler/Innen betreiben, groß genug ist, um schöne Stücke spielen zu lernen, aber nicht groß genug, um sich die Grundlagen zum selbstständigen Erarbeiten neuer Literatur anzueignen.

Dann lernen wir gemeinsam schöne Stücke.

Dafür steht mir ein sehr großes Repertoire an Unterrichtsliteratur zur Verfügung. Meine Frau, die Pianistin und Klavierlehrerin Sibylle Ott-Kohm und ich haben im Lauf der Jahrzehnte eine sehr große Notenbibliothek aufgebaut.

Ich glaube, es gibt so ungeheuer viel verschiedene Musik, dass sich immer etwas finden lässt, was dem Schüler gefällt.

Nach vielen Jahren Erfahrung und vielen Gesprächen mit ehemaligen Schüler/innen muss ich sagen: Das Ziel, dass Schüler/innen sich nach Beendigung des Unterrichts  selbstständig neue Stücke erarbeiten, erreiche ich fast nie. Zwar wird das alte Repertoire oft über viele Jahre gepflegt, doch neues scheint so gut wie nie dazuzukommen. Scheinbar bräuchte es dazu weiterhin Unterricht, um die ersten Hürden zu überwinden, zur Motivation und zur Aufrechterhaltung des langen Atems, den es braucht, um sich die größere Werke der Klavierliteratur anzueignen. Das ist immer Sache von Wochen und nicht von Stunden.

 

Was ich nicht anbieten kann:

Studienvorbereitung für Hauptfach Klavier: Wer Klavier studieren will, findet in Berlin viele Lehrer, die pianistisch „mehr drauf“ haben als ich.

Dagegen habe ich schon einige Instrumentalisten/innen, die Klavier als Nebenfach belegen müssen, erfolgreich auf eine Aufnahmeprüfung vorbereitet.

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